Salvatore Viola

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Hi — ich bin Salvatore, Graphic Designer aus Zürich

1. Vertragsbedingungen

Die nachstehenden Bedingungen regeln die Beziehungen zwischen Auftraggeber und Graphic Designer. Sie sind integrierter Bestandteil eines Auftrages.


2. Schriftform

Abweichungen von den nachfolgenden Bedingungen bedürfen der Schriftform.

 
 

Grundsätze

3. Leistungen des Graphic Designers

Der Graphic Designer erbringt folgende Leistungen im Bereich der visuellen Kommunikation:
a. Auftragsvorbereitung und Auftragsplanung
b. Konzeption und Entwurf
c. Detailgestaltung und Ausführung
d. Realisation und Produktionsüberwachung


Der Graphic Designer verpflichtet sich, die ihm übertragenen Aufgaben sorgfältig, gewissenhaft und verantwortungsbewusst zu erledigen. Er verpflichtet sich, ihm anvertraute oder für den Auftraggeber erarbeitete Informationen vertraulich zu behandeln.

4. Treuepflicht, Geschäftsgeheimnis


Die Urheberrechte an allen vom Graphic Designer geschaffenen Werken (Konzepte, Skizzen, Entwürfe, usw.) gehören grundsätzlich dem Graphic Designer. Er kann über diese Rechte gemäss den Bestimmungen des Bundesgesetzes über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte vom 9. Oktober 1992 verfügen. Aus diesem Grundsatz folgt u.a., dass der Auftraggeber ohne Einverständnis des Graphic Designers nicht berechtigt ist, Änderungen an den betreffenden Werken – insbesondere an der Gestaltung oder an Details – vorzunehmen. Der Graphic Designer ist berechtigt, seine Urheberschaft an den von ihm geschaffenen Werken in einer von ihm zu bestimmenden Form zu bezeichnen.

5. Urheberrecht


Der Umfang der erlaubten Nutzung der durch den Graphic Designer geschaffenen Werke ergibt sich aus dem Zweck des mit dem Auftraggeber abgeschlossenen Vertrages. Insbesondere dürfen vom Graphic Designer geschaffene Werke, Auftragsunterlagen oder Teile davon, welche dem Auftraggeber ausgehändigt werden, ausschliesslich im Rahmen des vereinbarten Auftrages genutzt werden. Wenn nichts anderes vereinbart wird, bezieht sich die inhaltliche, zeitliche und  geografische Nutzung durch den Auftraggeber auf die einmalige Verwendung der vom Graphic Designer geschaffenen Werke. Für jede ausserhalb des Vertragszweckes liegende Nutzung hat der Auftraggeber die Erlaubnis des Graphic Designers einzuholen und entsprechend zu entschädigen.

6. Nutzungsumfang


Bei Bearbeitungen, Anpassungen oder Umgestaltungen von Werken Dritter (beispielsweise Gestaltungsarbeiten, Fotos, Texte, Muster, elektronische Daten, usw.) kann der Graphic Designer ohne ausdrücklichen Hinweis seitens des Auftraggebers davon ausgehen, dass die Berechtigung zu solchen Verwendungen vorliegt und dementsprechend keine Rechte Dritter verletzt werden.

7. Gewährleistung


Im Rahmen des Auftrages und auf Rechnung des Auftraggebers veranlasst der Graphic Designer Leistungen Dritter, welche er für Entwurfsarbeiten und zur Realisierung von reproduktionsreifen Vorlagen benötigt

8. Externe Zulieferung


Der Graphic Designer ist verpflichtet, Auftragsunterlagen, Reinzeichnungen, usw. für die Dauer von einem Jahr nach Fertigstellung bzw. Ablieferung an seinem Geschäftssitz aufzubewahren. Darüber hinaus ist er ohne anderslautende schriftliche Weisung des Auftraggebers von der weiteren Aufbewahrung befreit. Sollten Unterlagen länger aufbewahrt werden, sind die Bedingungen separat zu vereinbaren. Bei umfangreichen Arbeiten können vom Graphic Designer die Speichermedien anteilsmässig verrechnet werden.

9. Aufbewahren von Unterlagen


Die Original-Druckvorlagen (Reinzeichnung, elektronische Daten, lllustrationen, Negative, Diapositive) gehören grundsätzlich dem Graphic Designer und werden dem Kunden nur zur Verfügung gestellt, um deren Nutzung zu ermöglichen. Die Original-Druckvorlagen sind dem Graphic Designer zurückzugeben, sobald sie für die vereinbarte Nutzung nicht mehr erforderlich sind.

10. Herausgabe von Original-Druckvorlagen


Von allen produzierten Arbeiten – darunter sind auch Nachdrucke zu verstehen – sind dem Graphic Designer unaufgefordert 10 einwandfreie Belege (bei wertvollen Stücken eine angemessene Zahl) zu überlassen. Dem Graphic Designer steht das Recht zu, diese Belege als Leistungsnachweis seiner Arbeiten zu verwenden und zu veröffentlichen.

11. Belegsexemplare

 
 

Honorar

In der Regel ist die erste Besprechung für einen Gestaltungsauftrag kostenfrei. 
 

12. Auftragsvorbesprechung


Grundlage für die Richtofferte und die Honorarabrechnung besteht aus folgenden Elementen:
a. Vorgaben zur Ermittlung des Stundenhonorars,
b. Aufwandcheckliste, welche den Leistungsumfang des Graphic Designers definiert.
Das Honorar des Graphic Designers richtet sich demnach nach Zeitaufwand und dem individuellen Stundenhonorar. Die Abgabe einer schriftlichen, individuellen Richtofferte wird in jedem Fall empfohlen. Notwendiger Mehraufwand aufgrund veränderter Vorgaben wird vom Graphic Designer dem Auftraggeber rechtzeitig bekanntgegeben und ist in der Abrechnung gesondert auszuweisen.

13. Grundlage für die Richtofferte und die Honorarabrechnung für Gestaltungsaufträge


Grundsätzlich ist jede Phase des Auftrages für sich oder als Ganzes honorarberechtigt. Wird ein erteilter Auftrag reduziert oder annulliert, hat der Graphic Designer Anspruch auf das Honorar gemäss vorstehenden Bestimmungen und pro rata temporis.
Darüber hinaus hat der Graphic Designer das Recht:
a. auf Verrechnung der Unkosten und Vorleistungen gegenüber Dritten,
b. auf Wiedergutmachung aller sich aus der Reduktion oder Annullierung ergebender Schäden,
c. seine bisher geleistete Arbeit bei Annullierung des Auftrages anderweitig zu verwenden.

14. Reduktion oder Annullierung des Auftrages


Der Graphic Designer hat die Abrechnung auf der Grundlage der Aufwand-Checkliste und/oder der Richtofferte vorzunehmen.

15. Abrechnung


Nach Beendigung der jeweiligen Arbeitsphase stellt der Graphic Designer Rechnung, welche innert 30 Tagen ohne Abzug zu bezahlen ist.

16. Zahlungsbestimmungen

 
 

Rechtliches

Die Beziehungen zwischen Auftraggeber und Graphic Designer unterstehen schweizerischem Recht. Soweit die Geschäftsbedingungen des Graphic Designer nichts abweichendes regeln, gelten die Bestimmungen des
Schweizerischen Obligationenrechts in Art. 394 ff. über den einfachen Auftrag.

17. Anwendbares Recht


Gerichtsstand ist der Geschäftssitz des Graphic Designers.

18. Gerichtsstand